Athener Tagebuch KW 15 (255-261)

Sonntag, 17.04.2016 / Folge 261

Hellas ist ein Land, in dem man gerne isst, und nicht nur das. Dabei hängt es auch nicht vom Preis ab, weil es ausreichend Lokalitäten gibt, die für jeden etwas anbieten. Außerdem gibt es in Thessaloniki und den Inseln noch mal eine andere Esskultur als in Athen. Hier werden sehr viele einheimische Produkte angeboten. Man könnte sagen, eine Form von „Slow Food“, die sehr intensiv gepflegt wird.

Dadurch wird die regionale Landwirtschaft gefördert und Spezialitäten serviert, die man eben nur vor Ort bekommen kann. Diese Vielfältigkeit erhalten sich die Einwohner und wer einmal durch das Land gereist ist, der ist immer wieder erstaunt über den Einfallsreichtum der Köche und Köchinnen.

Als Dessert zum Sonntag gibt es da etwa selbstgemachte, in Zucker eingelegte Orangen. Sie werden vorab gekocht und dann entsprechend zeitaufwendig zubereitet und gut gekühlt aufbewahrt. Die eingelegten Orangen sind sehr süß und werden üblicherweise Gästen zur Begrüßung angeboten. Diese Willkommens-Süßigkeit darf man auch nicht ablehnen, das wäre schließlich unhöflich.

Samstag, 16.04.2016 / Folge 260

Ja, und da wäre ja noch der Schafskäse. Das Heiligtum, das sich „Feta“ nennt und weltweit geschützt ist. Feta kann man in allen Lebensmittelgeschäften kaufen und das für jeden Geschmack. Soll heißen, mal pikanter, mal weicher mal strenger, je nach Wunsch. Produziert wird er in allen Regionen des Landes und ist zweifellos der meistverkaufte Käse.


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