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24. Mai 2016  /// Athener Tagebuch

Athener Tagebuch KW 20 (290-296)

Sonntag, 22.04.2016 / Folge 296

Die Schlagzeilen über Idomeni nehmen wieder zu. Berichten zufolge soll der Drogenhandel gut florieren, ohne das die Polizei eingreift, aus Angst vor neuen Krawallen. Wer steckt dahinter? Wie kann es möglich sein, dass Flüchtlinge, die Haus und Hof verloren haben, in einem für sie fremden Land den Drogenschmuggel organisieren?

Es ist eine kleine Gruppe, die sich mittlerweile festgesetzt hat und sich sogar mit Prostitution beschäftigen soll. Und das alles mitten unter Zelten, die zur Zeit in Wasser und Schlamm versinken. Die Behörden versuchen das Problem auf friedliche Weise  zu lösen und es ist ihnen teilweise gelungen, wenn man hier überhaupt von einem Gelingen sprechen kann.

Von den 15.000 Menschen befinden sich jetzt nur noch 9.000 in Idomeni. Neuntausend zu viel, aber sie wollen nicht weg, weil sie hoffen, dass die Grenzen geöffnet werden. Was schlecht wäre für die Drogen-Mafia, denn dann würden ihre Umsätze total einbrechen.

Gedankenspiele, die einem so kommen, wenn man einfach mal seine einfache Logik gebraucht, ohne Vorurteile und ohne zu verurteilen.


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