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8. August 2016  /// Athener Tagebuch

Athener Tagebuch KW 31 (367-373)

Sonntag, 07.08.2016 / Folge 373

Die hohe Luftfeuchtigkeit treibt einem selbst beim Denken den Schweiß auf die Stirn. Man ist verdammt zum Nichtstun. Aber das hat auch seine gute Seite, weil man gezwungen ist sich auszuruhen.

Erleichterung bringen die „Windmaschinen“, wie ich sie nenne, und die geben einem ein bisschen Erfrischung. Wir benutzen nur diese Ventilatoren, weil wir keine Klimaanlage mögen. Und es geht auch und wir haben uns daran gewöhnt.

In bestimmten Geschäften kann man es vor kalter Luft kaum aushalten und die Mitarbeiter beklagen sich auch über Erkältungen im Sommer, weil die Temperaturen zu niedrig eingestellt sind. Das verträgt der menschliche Organismus einfach nicht.

Wir bleiben bei der klassischen, auch wenn dadurch mehr Schweiß fließt, aber es ist nun mal gesünder. Und Gesundheit geht vor!

Samstag, 06.08.2016 / Folge 372

Der samstägliche Einkauf auf dem Biomarkt ist immer eine Wohltat. Auch wenn aufgrund der Sommerzeit über ein Drittel der Stände nicht da sind. Die Bauern haben jetzt mehr Zeit für Gespräche und so unterhalte ich mich mit einem Bauern über Politik und die Probleme des Landes.

Er ist mit mir einer Meinung und bestätigt mir, dass nicht die Ausländer an der Misere des Landes Schuld sind, sondern die Leute. Sie müssen sich ändern und versuchen besser organisiert zu sein. Das ist wohl die größte Problematik, die es zu lösen gilt.

Werden sie es schaffen, die Hellenen? Ich persönlich bin davon überzeugt, aber wohl auf ihre eigene Art und Weise.


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