14. April 2016  /// Schwerpunkt Ernährung

Ernährungspolitik: Wenn Bürger über den Tellerrand blicken

Kommunale Ernährungspolitik wird in den Städten zu einem Thema, das immer mehr Menschen interessiert und an dem sie aktiv mitwirken wollen. Im Anschluss an Wilfried Bommert macht sich Manfred Ronzheimer heute weiterführende Gedanken zu selbstbestimmter Ernährung, kommunalen Initiativen und zu Projekten des solidarischen Landwirtschaftens. Doch auch die Politik macht Partizipationsangebote für eine zukunftsfähige städtische Lebensmittelversorgung. Nächster Teil unseres Ernährungs-Schwerpunkts.

Im Oktober 2015 unterzeichnete das Land Berlin auf der Expo in Mailand gemeinsam mit 100 weiteren Städten den „Urban Food Policy Pact“, der zu einer nachhaltigen kommunalen Ernährungspolitik verpflichtet. Derzeit gibt es in Berlin zwei Aktivitätslinien, die an einer Umsetzung arbeiten. So hat das zuständige Landesministerium, die Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, vor einem halben Jahr das „Forum Gutes Essen“ ins Leben gerufen, an dem rund 30 VertreterInnen aus Lebensmittelwirtschaft, ErzeugerInnen, Handel, Tourismus, Bildung, Gesundheit und Nichtregierungsorganisationen beteiligt sind. Es sollen Leitlinien für besseres Essen (etwa in Schulen und Kantinen) und Lebensmittelversorgung erarbeitet werden. Auch Berlins Image als „spannende Stadt fürs Essen“ will man auf diese Weise stärken.


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