Fritz Hinterberger
Bild: Fritz Hinterberger
13. Juni 2017  /// Bewegung Wirtschaft

Gemeinsinniges Wirtschaftskonklave

Große Themenvielfalt beim Pfingstsymposium von GEA und Rückenwind in Schrems

(cooppa. Schrems im Juni 2017) Anfang Juni fand in der nordösterreichischen Kleinstadt Schrems das dritte Pfingstsymposium in der GEA-Akademie statt. Eingeladen hatte die Schuhfabrik GEA Waldviertler von Heini Staudinger gemeinsam mit dem Rückenwind-Genossenschaftsverband. An der Konferenz zum Thema Gemeinwohlorientiertes und gemeinsinniges Wirtschaften nahmen rund 150 Personen teil, überwiegend aus Österreich, teilweise auch aus Deutschland. Geboten wurde an drei Tagen ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Kunst und Kultur, Filmvorführungen, Gründungsberatung sowie zahlreichen Erfolgsgeschichten bereits umgesetzter Initiativen.

Seit dem letzten Symposium vor zwei Jahren ist als neuer Schwerpunkt des Treffens die Genossenschaftsbewegung hinzugekommen, hier in Form des gemeinnützigen Genossenschafts-Revisionsverbandes „Rückenwind“, der in Schrems auch seine förmliche Generalversammlung abhielt.

Was ist „Rückenwind“?

Aus der Selbstbeschreibung des Verbandes:
Rückenwind.coop ist der Markenname des anerkannten Revisionsverbandes „Förderungs- und Prüfungsvereins für gemeinwohlorientierte Genossenschaften. Genossenschaften müssen nach dem Genossenschaftsrevisionsgesetz einem Revisionsverband angehören und sich mindestens jedes zweite Wirtschaftsjahr einer Revision unterziehen. Mit der Mitgliedschaft beim Verein erfüllen unsere Mitgliedsgenossenschaften diese gesetzlichen Erfordernisse. Darüber hinaus unterstützt der Verein die Mitglieder bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer genossenschaftlichen Vision und vertritt ihre Interessen in der Öffentlichkeit.

Als Revisionsverband will Rückenwind.coop das dem Genossenschaftswesen zu Grunde liegende Prinzip eines gemeinsinnigen Wirtschaftens in den Mittelpunkt des wirtschaftlichen Handelns stellen.“

Hart an der Grenze

Der Grund dafür, dass die Teilnehmer sich nicht an einem zentraleren Ort versammelten, unter Einsparung vieler umweltbelastender Reise-Kilometer, sondern in der tiefsten Provinz des Waldviertels kurz vor der Grenze zur Tschechischen Republik, liegt in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte. Heini Staudinger stellte in seiner Begrüßung dar, wie er in den 90er Jahren mehr oder weniger zielgerichtet zum Schuhfabrikanten wurde und sich mit seinem Betrieb in der Anfangszeit wirtschaftlich nur knapp über Wasser halten konnte.

Als dann das Produktionsgebäude der abgewickelten Textilfabrik Kunert in Schrems (die einmal in der „Zonenrandregion“ über 1000 Menschen beschäftigte) übernommen werden konnten, waren Investionsmittel gefragt. Von den Banken waren sie an diesem Ort (Waldviertel) und in dieser Branche (Schuhe) nicht zu bekommen. Staudinger zapfte sein privates Umfeld an, was funktionierte.

Weil er auch vier Prozent Zinsen versprach, wurde nach einigen Jahren die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) vorstellig: Sie betreiben ein illegales Bankgeschäft, lautete der Vorwurf. Es kam zu einem Konflikt zwischen Unternehmer und Behörde, der zwei unerwartete Nebeneffekte zeitigte. Staudinger war in seiner Weigerung, eine Strafe zu zahlen, weil er sich nicht im Unrecht sah, forthin der „Finanzrebell“ und bekam eine sagenhafte öffentliche Bekanntheit für sein GEA-Unternehmen.

Und: mit den Überlegungen, die Firma von einer GmbH auf die Rechtsform der Genossenschaft umzustellen, zeigte sich die Notwendigkeit zur Gründung eines alternativen „Dachverbandes“ neben den genossenschaftlichen Platzhirschen Raiffeisen und Schultze-Delitzsch. Die Idee des „Rückenwind“-Verbandes gewann an Fahrt, wurde an Pfingsten 2015 mit einem Manifest auf den Schild gehoben und bekam Ende 2016 – für viele überraschend – tatsächlich die Genehmigung durch das konservativ geführte Wirtschaftsministerium.

Der Wind im österreichischen Genossenschaftswesen hat sich inzwischen gedreht: statt Gegenwind für solidarische und gemeinschaftliche Wirtschaftsorganisation bekommen die Genossenschafts-Gründer jetzt Rückenwind. Mitte 2017 will der Verband zehn Mitglieder haben, um diese Zahl bis Jahresende zu verdoppeln. Auch Staudingers Firmenverbund wird unter dem Genossenschaftsdach „GEA Mama“ dabei sein.

Abstimmung mit den Füßen

Das Symposium ins Schrems wurde in Form von Open Space-Workshops veranstaltet, also relativ offen, sowohl für die Themengenese wie auch für die Teilnahme.

Von den Veranstaltern waren diese Themen in den Blick genommen worden:

  • Übersicht: Genossenschaft im Vergleich zu anderen Unternehmensformen
  • Gründungsberatung: Praktische Schritte zur Gründung einer Genossenschaft
  • Lernen von … UnternehmerInnen erzählen von Erfolgen und vom Scheitern
  • Schwerpunkte: Mediengenossenschaften, Einkaufsgenossenschaften, Wohngenossenschaften
  • Zukunftsstrategien: Die nächste Krise kommt bestimmt – wie bereiten wir uns darauf vor?

In den Workshops konnte dann nach Interesse der Teilnehmer in die Tiefe gegangen werden, so lange die Zeit reichte. Das Problem der Veranstaltung (werde ich später noch vertiefen): das aggregierte Wissen konnte in seiner Breite nicht angemessen zugänglich gemacht werden. An zwei Tagen gab es zwar „Ernte“-Abschlussplenen. Aber dort fand der Wissens-Overflow dann auch nur wieder in segregierten Dreier-Gruppen statt. Vertiefte Vernetzungen vor allem interdisziplinärer Art waren der individuellen Suchbewegung und dem Zufall überlassen, und sollen noch in der Nachbereitung (irgendwie) vertieft werden. Hier besteht ein erkennbarer Innovationsbedarf im Bereich Wissensmanagement, nach innen wie nach außen.

Foto: Manfred Ronzheimer
Fritjhof Bergmann in der Diskussion mit den SymposiumsteilnehmerInnen (Foto: Manfred Ronzheimer)

Zentrale Themen-Inputs kamen von von 20 eingeladenen Impulsgebern. Daneben konnten aus der Teilnehmer spontan weitere Open Space-Workshops angeboten werden (siehe unten).

Die Impulse waren den folgenden Themen zugeordnet

WIRTSCHAFTSTHEORIE

Frithjof Bergmann, linker Wirtschaftsreformer und Philosoph, jahrelang in den USA tätig, stellte sein Konzept der „Neuen Arbeit“ vor, das seit den 80er Jahren in mehreren Zentren weltweit umgesetzt wird. Weit bekannt wurde Bergmann, als in einem Deal mit General Motors an die Stelle einer Massenentlassung ein „Entwöhnungsprogramm“ von der Lohnarbeit gestartet wurde.

Wolfgang Beuggert, Lehrer an verschiedenen Waldorfschulen, stellte Rudolf Steiners Initiative zur Einführung einer selbstverwalteten, in drei unabhängige Bereiche gegliederten neuen Gesellschaftsordnung nach dem WK 1 vor. So radikal und aktuell wie vor 100 Jahren: den Sozialen Organismus tiefer zu begreifen und bewusster zu handeln.

GENOSSENSCHAFTSWESEN

Josef Stampfer, der früher im Raiffeisensektor eine der Genossenschaftsbanken geleitet hat, will den ursprünglichen unabhängigen Genossenschaftsgedanken wieder beleben. Für ihn können gut geführte (und revisionierte) Genossenschaften nicht nur ihre Eigentümer erfolgreich, sondern sie entfalten auch positive Wirkung für die Region, den Standort und die Gesamtwirtschaft.

Karl Heinz Lesch, Energie- und Klimaexperte, koordiniert das sogenannte Energiefeld Gemeinwohl-Ökonomie Steiermark und ist Mitgründer und Obmannstellvertreter der IMAGO-Steiermark eG. Er stellte Methoden vor, wie der Beitrag der Genossenschaften zum Gemeinwohl bilanztechnisch „messbar“ gemacht werden kann.

Karl Staudinger unterstützt mit www.politiktraining.at seit 25 Jahren Menschen, die sich für öffentliche Anliegen engagieren. Er war für die rechtlichen Belange der Anerkennung von „rueckenwind.coop“ als Revisionsverband zuständig und ist Verbandsjurist.

GLOBAL

Aurelio (A.C.Hammer) wirkt seit über 25 Jahren im internationalen Gemeinschaftsprojekt Auroville, in Tamil Nadu, Südindien, mit. Dort betreibt er das Sozialunternehmen SVARAM, eine Musikinstrumentenwerkstätte. Er stellte dar, was ‚Gemeinsinniges Wirtschaften‘ im globalem Kontext heißen kann und wie diese andere Ökonomie zu einer wichtigen Voraussetzung für weltumspannende ‚Soziale Gerechtigkeit‘ werden kann.

ARBEIT / BESCHÄFTIGUNGSGENOSSENSCHAFT

Marianne Gugler ist Mitgründerin der Beschäftigungsgenossenschaft Otelo eGen (2014) und der Wohnprojektegenossenschaft DieWogen (2015) sowie Autorin von ‘Genossenschaften – innovative Räume für ein gutes Leben’, GBW OÖ (2015). Sie stellte das Modell der Otelo eGen vor, einem Unternehmen zur Umsetzung sinnstiftender Projekte und zur Potentialentfaltung ihrer angestellten Mitglieder. Als erste Genossenschaft dieser Art bietet Otelo Dienstleistungen in den Bereichen Beratung, Bildung, Entwicklung und Gestaltung an.

HANDWERK

Sieglinde Eugenie Kathrein ist Gründerin von bluezebra und Founder des manufakturLab, einer Plattform zur Neupositionierung von Handwerk im 21. Jahrhundert. Ihr Thema war die Nutzung der Digitalisierung für traditionelle Betriebe sowie des Potenzials, das junge Menschen mitbringen und ihre mitgebrachten Kompetenzen erfolgreich mit dem traditionellen Wissen und dessen Werten zu verbinden.

BILDUNG

Stefan Leitner-Sidl ist Mitbegründer und Betreiber der Schraubenfabrik und des Rochusparks, der ersten Coworkingspaces in Österreich. Aus der Kombination von neuen Bildungskonzepten und neuen Formen des Arbeitens gründete er 2015 mit Florence Holzner und Roland Dunzendorfer den Verein „Colearning Wien“, der ein Lernzentrum für Kinder und Jugendliche mit innovativen Lernmethoden betreibt. Sein Thema war der Einsatz von Software und Hardware für neues Lernen und Gemeinschaftsbildung.

ALLMENDE / BODEN

Beatrice Stude engagiert sie sich bei ‚RASENNA – Boden mit Zukunft‚ für achtsamen Umgang mit Grund und Boden und der Schaffung von Rahmenbedingungen für gemeinschaftliches Eigentum – Allmende bzw. Commons. Die gemeinnützige Stiftung dafür ist derzeit in Gründung, gemeinsam mit GeLa Ochsenherz. ‚Munus Stiftung – Boden für gutes Leben‘ soll sie heißen und Land für kooperatives Wirtschaften, solidarische Lebensweise und Vielfalt absichern.

ERNÄHRUNG / LANDWIRTSCHAFT

Spannend ist auch die Geschichte der neu gegründeten Genossenschaft BIO-SPHÄRE Süd- Ost, mit der Österreichs ältester Bioladen, der vor fast 40 Jahre als Familienunternehmen auf 15 m2 begann auf neue, zukunftsfähige Beine gestellt wird. Der enorm gewachsene Betrieb will damit kleine Läden durch die Übernahme von Verwaltungsarbeiten und Lagern oder geschulte Personalressourcen im Notfall (zB. Krankheit der Inhaber) unterstützen.

WOHNEN / STADTENTWICKLUNG

Florian Humer, Gerda Haunschmid und Taro Knopp haben in Linz als „Kollektiv Willy*Fred“ ein Haus freigekauft, um selbstverwaltetes Wohnen zu ermöglichen. Das Haus ist auch Heimstatt für diverse soziale Initiativen, wie die Vernetzungsstelle für Frauen in Kunst und Kultur, kritische Bildungs-, Beratungs- und Kulturarbeit von und für Migrantinnen, oder ein Sammelbestellungssytem von regionalen Bio-Bauern.

Herwig Nachtschatt, gelernter Gärtner und Gartenplaner, Bauingenieur und Biologie, entwickelt jetzt ökologisch-nachhaltige Projekte in der Großstadt und hilft dem Land Berlin, bis 2050 nachhaltig und CO2-neutral zu werden.

Eine der ersten Genossenschaften bei „Rückenwind“ ist „Architektur:lokal“, ein Zusammenschluss dreier Tiroler Architekten, die sich die Förderung traditioneller alpiner Baukultur zum Ziel gesetzt hat. Konkrete Bauprojekte, aber auch die Sanierung und Revitalisierung alter Bauern- oder Gasthäuser gehört genauso dazu wie einschlägige Bildung und Forschung.

GELD

Raimund Dietz, Ökonom und Geldphilosoph, hält das jetzige Geldsystem für ungerecht und zudem miserabel organisiert. Die Bürgergesellschaft sei zwar auf Geld angewiesen. Aber das zu ihr passende System der Geldschöpfung sei im „Vollgeldsystem“ zu sehen, das Dietz erläuterte. Nur die Zentralbanken würden noch Geld produzieren und es als Geschenk der Gesellschaft – schuldenfrei – überreichen.

Gudrun Zecha engagiert sich für „ERDpapiere“ als Parallelwährung, die sich am ökologischen Fußabdruck von Produkten und Dienstleistungen orientiert. Jedem Menschen soll über ein individuelles Ressourcenkonto im gleichen Maße die Ressourcennutzung zugänglich gemacht werden. Nächster Schritt ist eine an den ökologischen Fußabdruck gebundene Parallelwährung in einer Modellregion. Zecha stellte die Projektkooperative FairNaWi – Fair und Naturangepasst Wirtschaften – vor, die auch mit einer Zeit-Alternativwährung experimentieren will.

FINANZIERUNG

Wolfgang Pröglhöf ist geschäftsführender Gesellschafter der Regional Funding GmbH (RF) bzw. der Plattform regionalfunding.at gmbh (RFat), die KMUs und AnlegerInnen direkt zusammenbringen will, um damit Kapital in den Regionen zu halten. Sein Thema waren
Genossenschaften und Genussrechte als zwei altbewährte Finanzinstrumente, die sich gerade für kooperatives und nachhaltiges (Gemein-)Wirtschaften besonders gut eignen.

TEXTIL

Lisa Muhr ist sowohl Mitgründerin und Co-Geschäftsführerin von Österreichs erstem öko-fairen Modelabel »Göttin des Glücks«, als auch Botschafterin der Gemeinwohl Ökonomie und Mitgründerin der Initiative „KMU gegen TTIP“. Sie stellte dar, wie der globale Beschaffungsmarkt in der Textilindustrie derzeit beschaffen ist und welche politischen Maßnahmen/Rahmenbedingungen es für einen Textilmarkt braucht, der Gemeinwohl schafft statt zerstört. Dazu soll auch die Form der Genossenschaft dienen. „Göttin des Glücks“ ist derzeit Genossenschaft in Gründung.

MEDIEN

Manfred Ronzheimer, Wissenschaftsjournalist aus Berlin (und Autor dieses Textes), stellte neue Ansätze für Mediengenossenschaften vor, die ein wirtschaftliches Überleben jenseits des klassischen Verlagssystems ermöglichen sollen. Weiter ging er auf die Chancen  für neue Beziehungen zwischen Journalist und Leser (partizipativer Journalismus) wie auch für alternative inhaltliche Ausrichtungen (konstruktiver Journalismus) ein. Die zweite Session fungierte als „virtuelle Redaktionskonferenz“ für eine Schremser Konferenzzeitung und bereitete die Gründung einer Genossenschaft für Nachhaltigkeitsjournalsimus (coopPA) vor.

Teresa Distelberger, die zum dritten Mal das Symposium moderierte, ist Filmemacherin. Der seit 12..Mai im Kino laufende Film DIE ZUKUNFT IST BESSER ALS IHR RUF wurde auch in Schrems gezeigt.

KOMMUNIKATION

Ulrike Gmachl-Fischer ist Kommunikationswissenschaftlerin und -trainerin (www.kube.co.at), analysiert und optimiert Kommunikation und Prozesse. Sie interessiert sich auch für das Spannungsfeld zwischen Eigeninteresse und Gemeinwohl. Was tun, wenn eins auf Kosten des anderen geht, wenn eine Entscheidung andern einen Verlust verursacht?. Wie kommuniziert man an den Grenzen zwischen Herz und Hirn so, dass beides miteinander im Einklang steht? Darauf hatte sie Antworten.

Foto: Manfred Ronzheimer
Foto: Manfred Ronzheimer

Die Qual der Wahl

Weitere Themen – die von den Teilnehmer kurzfristig eingebracht wurden – waren:

  • Von der Idee zur Gründung: Macht euer Ding
  • Textilien: Fairtrade-Genossenschaften
  • Anta Bio Olivenöl – ein sozial-ökologisches Projekt in Griechenland
  • Gemeinwohlorientierung von Genossenschaften messen
  • Gemeinwohlprojekte initiieren, Planung umsetzen
  • HIABS: Finanzierung von innovativen Projekten durch eine Genossenschaft
  • Fair Na Wi – fair und naturangepasst wirtschaften
  • Gast auf Erden – Gast im eigenen Körper
  • Dorf 2.0 – Hard und Software für eine neue Gesellschaft am Beispiel Colearning Wien
  • Filmvorführung „Das Leben ist keine Generalprobe“
  • Filmvorführung „Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“
  • Projekt Permakulturbauernhof mit Flüchtingen. Das Problem: Kein Geld und kein Hof
  • Unabhängig und unselbständig – das Modell Beschäftigungsgenossenschaft
  • Intermediäre Tauschmittel: Freigeld (Fiat Geld), Kryptogeld
  • Die Situation von unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen
  • Klimaschutz im Unternehmen – Praktische Beispiele
  • Meine Küche – Deine Bühne: Nachhaltig in Essen in Gesellschaft
  • Gesunder Mensch sucht gesunde Wirtschaft – Österreichischer Kibbuz
  • Bildung des 21. Jahrhunderts: Die Schule für ermächtigtes Lernen in der modernen Welt
  • Virtuelle Redaktionssitzung – Themen des Symposiums
  • Ökologisch energiesparend und wirtschaftlich bauen – wie kann es Verbreitung finden
  • Genossenschaft versus Vereinsstiftung: Unterschiede – Vorteile – Nachteile
  • Methodik und Regeln für Zusammenfinden und Zusammenbleiben von Wohnprojekten
  • Wie sieht das Handwerk der Zukunft aus? Tradition und digital Natives
  • Die wichtigste Persönlichkeit der Welt
  • Schwimmteich und ehemaliger Bauernhof
  • Prinzipien zukunftsträchtiger Projekte – Geldflußsysteme
  • Ecovital: Produktvertriebsgenossenschaft für gesunde Lebensräume
  • Baugruppe 2.0 – Communities in nutzungsoffenen Gebäuden für Wohnen, Arbeit, Freizeit
  • Bauprojekt NeNa Neue Nachbarschaften
  • Kommunikation: Herausforderungen für Genossenschaften
  • Imago: Lebensfreude in Nestelbach
  • Harvest MAP Material Austausch Plattform

Abschluss

Zusammen mit den kulturellen Veranstaltungen wie der sehr nachdenklich stimmenden Performance von Clown Klaus Werner-Lobo (Scheitern macht stärker), der fetzigen Jimmy Schlager-Band, der Fackelprozession durch den Ort und die Wanderung zum Badesee war das Symposium pickepacke vollgepackt.

Im Unterschied zu 2015 wurde kein politisches Manifest oder ähnliches verfasst, was in einem Bundestags- bzw. Nationalratswahljahr in beiden Ländern – Deutschland und Österreich – wie eine etwas verpasste Gelegenheit anmutet. Auch hätte es eine Option sein können, nach dem Aufbau eines alternativen Genossenschaftswesens in Österreich die Bewegung stärker nach Deutschland zu tragen. Fragen dieser Art sollen in den kommenden Wochen in der weiteren Berichterstattung über das Schrems-Treffen auf den Seiten von N21 behandelt werden werden. Wir bitten jetzt schon um eifrige Beteiligung unserer Leser.

Wir freuen uns über Ihren Kommentar

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.